Krautstiel-Päckli mit Wildreis

Hallo zusammen! Das Wochenende, idealer Zeitpunkt um die Liebsten zu bekochen.

Als ich am Morgen früh den Kühlschrank öffnete, sprang mich das Grüne etwas an, ein im Plastiksack zur Feder gespannter Krautsiel-Bund. Als ich ihn wieder zurück in den Kühlschrank legen wollte kam mir ein Rezept in den Sinn, welche ich vor ein paar Wochen gelesen hatte. Krautsiel mit Hackfleisch Füllung zum Päckli geformt oder so.

Ich entschied ohne lang zu überlegen „Heute Mittag gib’s Krautstiel-Päckli mit Wildreis“!

Gesagt, getan. Zwei Stunden später stand ich wieder in der Küche und los geht’s:

Für die Päckli benötigen wir:

  • 4 Stängel Krautsiel
  • 350gr. Hackfleisch
  • 1 Ei
  • 1 Zwiebel
  • 2 frische Champions
  • 1 Esslöffel Senf
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Für das Reis:

  • Wildreis 300gr.
  • 3 Lorebeerblätter
  • Gemüse-Boullion (Pulver oder Päckli)

Als erstes werden die Stängel des Krautsiel Pochiert. Dazu Wasser in einem Topf zum kochen bringen und  das Gemüse für 2-3 min. weich kochen.Stengel pochieren Danach die Stängel umdrehen und mit den Blättern nach unten noch einmal 30sek. im Wasser ziehen lassen.

Nachher die Krautstiele sofort im kalten Wasser abschrecken und auf einem Küchentuch auslegen und trocken tupfen, damit diese bereit sind um gefüllt zu werden.

Zur Füllung: Die Zwiebel und die Champions klein schneiden und in einer Zwiebeln und ChampionsBratpfanne andünsten bis die Zwiebeln etwas karamellisieren.

Dann das Hackfleisch, Ei, Senf und die Zwiebel-Pilz Mischung in eine Schüssel geben. Zu einer gleichmässigen Masse verkneten, würzen und in 4 gleich grosse Kugeln formen.

Bällchen auf dem KrautsielDie Bällchen auf die Blätter legen und aufrollen. Am besten geht das, wenn mann die Blätter von aussen nach innen legt, von oben her aufrollt und am Schluss mit einem Zahnstocher befestigt.

So, die grosse Arbeit ist getan. Zeit das Wildreis zuzubereiten. Hierzu das Reis in einen Topf gegeben Bouillon und Lorbeerblätter ebenfalls Wasser hinein und ab auf den Herd.

Ebenfalls eine grosse Bratpfanne auf den Herd und etwas Olivenöl hineingeben, auf mittlerer Hitze die AnbratenKrautstiel-Päckli anbraten, danach etwas Gemüse-Bouillon hineingeben damit die Päckli nicht verbrennen. Das ganze zugedeckt ca.15-20min. kochen lassen und ab und an wenden.

Nach 20-25min. wenn der Reis gar ist, kann angerichtet werden.

En Guetä und immerhunger!

15 min. Piccata mit Zitronen-Basilikum Tagliatelle und Zucchetti-Tomaten

Hallo zusammen! Nun gehts los! Heute Mittag begleitete mich zum ersten mal die Kamera beim Kochen…

Da die Mittagspausen nicht all zu lang sind, nicht lang trödeln in 15 min. wird gegessen.

Du benötigst (für 2 Personen):

  • 5-6 Nester Tagliatelle
  • 2 Schweinssteak oder 4 Schweinsschnitzeli
  • Cherry Tomaten
  • Eine kleine Zucchetti
  • Parmesan Käse
  • ein Ei
  • etwas Mehl
  • 1/2 Zitrone
  • Basilikum, Oregano, Thymian und Salbei (natürlich aus dem eigenen Kräutergarten ;-))

Als erstes den Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzten, damit der schnell heiss ist und bereit für die Tagliatelle.

In Zwischenzeit das Gemüse, Salbei, Oregano und Thymian schneiden und in eine andere Pfanne geben und mit etwas Gemüsebrühe garen.

Sobald das Pastawasser am sieden ist, salzen und die Tagliatelle Nester ins Wasser geben.

Das Fleisch mit Salz und Pfeffer und etwas Muskat würzen. Ei mit frisch gerieben Parmesan verquirlen, das Fleisch im Mehl wenden und in die Ei-Parmesanmischung tauchen (oder eher durchziehen) und ab in die heisse Bratpfanne damit. In welcher natürlich noch etwas Öl hinein gehört. Nun beide Seiten goldbraun braten.

Die Pasta sollte in zwischen „al dente“ sein und kann abgegossen werden, WICHTIG ein wenig Nudelwasser, etwa 1dl, zurückbehalten.

Jetzt werden aus den „langweiligen“ Nudeln die „Zitronen-Basilikum-Tagliatelle“, hierzu die Schale der halben Zitrone in den Topf reiben und den Saft auspressen. Je nach belieben mehr oder weniger (gutes) Olivenöl beigeben, den Basilikum gezupft oder gehackt zu geben etwas Parmesan darüber reiben. Umrühren, Fertig!

Die 15 min. sind um, die Teller gefüllt, ab an den Tisch!

En Guetä, und immerhunger!